Die Gier der Menschheit

 

 

Vor langer, langer Zeit schuf Gott die Menschen.

Ihre Hautfarbe war cremefarbig. Doch nach fünf Jahren wurden die Menschen dreckig, ihre Farbe  war jetzt grau. Dagegen mußte der Gott etwas tun.

Er erwärmte ein Gewässer und zeigte es den Lebewesen. Er erklärte ihnen, wie sie sich waschen mussten.

Die Menschen waren entzückt darüber und badeten fast jeden Tag in dem Wasser. Ihre Farbe wurde wieder cremefarbig.

Doch mit der Zeit vermehrten sich die Menschen und sie wurden immer gieriger auf Land. Sie bedeckten die Oberfläche des Sees mit Zaubererde, die nicht unterging. Wenn diese in Berührung mit Wasser kam, wurde sie fest. Sie bauten auf dieser Erde ihr Getreide an.

Gott war wütend auf die Menschen, die das schöne warme Wasser mit Erde überschüttet hatten, um ihre Felder anzubauen. Deshalb schmiss er kleine Steine auf den Boden. Dadurch entstanden Löcher, aus denen der Wasserdampf herausquoll. Dieses Ereignis  erschreckte die Menschen und sie flohen von diesem Ort. Seit dieser Zeit steigt Dampf aus der Erde. Felder können hier nicht existieren. Eine Warnung gegen übermäßige Gier.

Viola 6. Schuljahr

         

 

   

 

 

 

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