Erzähler: In einem kleinen Indianerdorf im Nordosten Argentiniens
lebte ein junger Jäger. Er war eines Tages im Wald, da hörte er eine wundervolle Stimme.
Er glaubte, sie gehörte einem Vogel. Letztendlich ging er zu seinem Vater!
Sohn: ,,Vater ich war heute im Wald und habe eine wundervolle
Stimme gehört, ich glaube sie gehört einem Vogel!"
Vater: ,,Gehe nochmals in den Wald und versuche der Stimme
nachzuschleichen, vielleicht entdeckst du das Tier!"
Erzähler: Er ging in den Wald und fand das Wesen tatsächlich. Doch
es war kein Vogel sondern ein wunder schönes Mädchen. Wieder ging der Junge zu seinem
Vater!
Sohn: ,,Vater es ist kein Vogel, sondern ein wunderschönes
Mädchen. Vater die will ich heiraten!"
Vater: ,,Aber morgen ist doch der große Wettkampf und der Sieger
kriegt die Tochter des Häuptlings zur Frau!"
Sohn: ,,Nein, nein ich will diese Frau da draußen!"
Erzähler: Der junge Mann fügte sich dem Wunsch seines Vaters. Dann
war es endlich so weit. Er gewann die ersten zwei Proben, sie bestanden aus rennen und
schwimmen. Bei der dritten musste er neun Tage in einem nassen Leder eingewickelt fasten,
aber er schrie nach seinem Vater!"
Sohn: ,,Vater ich kann nicht mehr, ich ersticke!"
Vater: ,,Sohn halte noch ein bisschen aus, die anderen geben schon
auf!"
Erzähler: ,,Als sie ihn endlich befreiten, schrumpfte er zu einem
Töpfervogel zusammen und flog auf einen hohen Lapacho. Er verzichtete auf die Macht aus
Liebe zu diesem schönen Mädchen und nach ein paar Tagen wurde das Mädchen auch zu einem
Töpfervogel und flog ebenfalls zu dem Jungen rauf. So lebten sie glücklich miteinander
und sie bauten jährlich ein rundes Nest aus Lehm und Gras, in das sie jedes Jahr vier Eier
legten. So lebten sie glücklich bis ans Ende ihres Lebens!