Ikaros und Daidalos

Der große Baumeister und Bildhauer Daidalos wurde mit seinem Sohn auf der Insel Creta gefangen gehalten. Er musste etwas bauen, um den Minotaurus einzusperren. Ein Laberynth war die gute Idee. Als er es fertig gebaut hatte, hatte er selber Mühe den Ausgang zu finden. Daidalos wollte nun von der Insel fort, da seine Arbeit geleistet war. Als der König es erfuhr, sagte er: „ Ihr dürft gehen, aber nicht über das Land und nicht über das Wasser". Daidalos dachte einen Moment nach, und plötzlich bekam er eine Idee. Er baute zwei Flügelpaare. Ein kleineres und ein etwas größeres. Das kleinere für seinen Sohn und das größere für sich. Somit konnten sie fliehen, denn die Luft gehörte nicht dem Koenig. Als erstes machte Daidalos einen Probeflug. „So, jetzt fliegen wir weg!" Und das taten sie, aber zuerst mahnte Daidalos seinen Sohn Ikaros: „ Fliege nicht zu nah an der Sonne , aber fliege auch nicht zu nah über dem Wasser!" Schon flogen sie über das Meer, aber nicht zu niedrig. Mit der Zeit wurde Ikaros übermütig. Er flog plötzlich zu hoch und die Sonnenstrahlen schmolzen das Wachs der Flügel. Ikaros stürzte ab und schrie: „Aaaaaaaaaaaaaaahhhh!!!" Aber er ertrank jämmerlich. Als der Vater sich umdrehte, war es zu spät. Aber Daidalos landete auf einem Strand und wartete, dass sein Sohn angespült wurde. Später nannte er das Land Ikaria.

(erzählt von Alan und Tobias,4.Schuljahr)

  
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